Das Wichtigste in Kürze
- Lies den Bericht für dein Fahrgebiet und die gesamte Zeit bis zur Rückkehr. Die Vorhersage für den Hafen allein reicht nicht.
- Böen sind kurze Windstöße. Sie können deutlich stärker sein als die mittlere Windstärke im Bericht.
- Prüfe, ob dein Boot und die Menschen an Bord mit Wind und Wellen zurechtkommen. Das gilt auch, wenn keine amtliche Warnung vorliegt.
- Bei aufziehendem Gewitter brauchst du rechtzeitig Schutz an Land. Warte auf einem offenen Boot nicht auf den ersten nahen Blitz.
Was die Windstärke im Bericht sagt
Die Beaufort-Skala teilt Wind in Stärken von 0 bis 12 ein. Die Abkürzung ist Bft. Zu jeder Stufe gehören ein Geschwindigkeitsbereich und typische Merkmale auf dem Wasser. Daran kannst du den Wind auch ohne Messgerät schätzen. Die Tabelle weiter unten zeigt die Stufen. Ein Knoten entspricht 1,852 km/h.
Im Seewetterbericht steht die Beaufort-Angabe für den Mittelwind. Dafür wird der Wind in 10 Metern Höhe über dem Wasser gemessen und der Durchschnitt über 10 Minuten gebildet. Kurze kräftige Windstöße heißen Böen. Sie können deutlich stärker sein als dieser Durchschnitt.
Steht im Bericht „West 4, Böen 7“, musst du mit Windstößen bis Stärke 7 rechnen. Nimm dafür die Böenangabe aus der Vorhersage. Ein pauschaler Zuschlag auf den Mittelwind reicht nicht: Böen liegen oft ein bis zwei Beaufort darüber, bei Schauern und Gewittern auch mehr.
Die Windrichtung nennt die Richtung, aus der der Wind kommt. Nordwind weht aus Norden nach Süden. Wie er beim Anlegen auf dein Boot wirkt, hängt von dessen Ausrichtung ab.
Welche Windstärke passt zu deinem Boot?
Boot, Strecke und Besatzung bestimmen, bei welchem Wetter du fahren kannst. Eine allgemeine sichere Windstärke für Anfänger gibt es nicht. Auf einem offenen Boot kann dieselbe Fahrt andere Anforderungen stellen als auf einem Boot mit Kabine. Alle an Bord müssen unter den erwarteten Bedingungen noch mithelfen können.
Revierregeln können die Fahrt zusätzlich einschränken. Bei Fahrten mit Charterbescheinigung gilt auf bestimmten Abschnitten bereits ab Windstärke 4 ein Fahrverbot. Das ist eine besondere Auflage für diese Fahrt, keine allgemeine Grenze für Sportboote.
Kläre im Handbuch und bei der Einweisung durch Vermieter oder Verein, für welche Bedingungen dein Boot geeignet ist. Berücksichtige auch Wellen und Beladung und plane nicht bis an die Grenzen von Boot und Besatzung. Wenn du die Bedingungen noch nicht sicher einschätzen kannst, fahre mit fachkundiger Begleitung oder verschiebe die Fahrt.
Der Wettercheck vor dem Ablegen
An der Küste nutzt du den Seewetterbericht. Für eine Binnenfahrt prüfst du die Vorhersage und Warnungen für deinen See oder Flussabschnitt.
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Zuerst die Warnungen prüfen
Prüfe die amtlichen Warnungen unter dwd.de/warnungen oder in der WarnWetter-App; die Warnungen in der App sind kostenfrei. An der Küste liest du zusätzlich den Seewetterbericht, und der beginnt mit dem Warnteil. Prüfe bei jedem Abruf Ausgabezeit, Gültigkeitszeitraum und Gebiet. Lege vorher fest, wie du unterwegs auch ohne mobiles Internet an neue Warnungen kommst, etwa über den Wetterbericht einer Küstenfunkstelle.
Typischer Fehler: Beim Hören wird erst zum eigenen Seegebiet eingeschaltet. Der Warnteil am Anfang wird verpasst.
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Wetterlage einordnen
Im Seewetterbericht folgen Lage und Entwicklung der Hoch- und Tiefdruckgebiete. Achte auf angekündigte Schauer, Gewitter und Wetterfronten. Eine Front ist die Grenze zwischen verschiedenen Luftmassen. Prüfe, wann diese Wetteränderungen dein Fahrgebiet erreichen können.
Wichtig: Die Rückfahrt gehört in denselben Wettercheck wie der Hinweg.
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Die Vorhersage für dein Gebiet lesen
Lies die Angaben zu Windrichtung, Mittelwind, Böen, Regen, Sicht und Wellen für die gesamte Fahrt. Achte darauf, was sich bis zur Rückkehr ändern soll. Im Seewetterbericht wählst du dafür die Seegebiete und Küstenabschnitte, durch die deine Route führt.
Typischer Fehler: Wer die Deutsche Bucht liest, hat nicht die Vorhersage für die Ostfriesische Küste.
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Prüfen, ob ihr mit den Böen zurechtkommt
Vergleiche die angekündigten Böen mit den Grenzen deines Boots und der Erfahrung aller an Bord. Plane nicht bis an diese Grenzen. Fehlt eine Böenangabe, suche eine Vorhersage, die sie nennt. Fehlende Angaben bedeuten nicht, dass der Wind gleichmäßig weht.
Typischer Fehler: Der Mittelwind wird mit der eigenen Grenze verglichen, und die erste Bö darüber kommt überraschend.
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Route und Wellen prüfen
Schau auf der Karte nach, wie weit der Wind ungehindert über das Wasser wehen kann. Prüfe die Wellenvorhersage und Engstellen auf deinem Weg. Weht der Wind vom Land aufs Wasser, heißt das ablandiger Wind.
Wichtig: Bei ablandigem Wind sagt das glatte Wasser am Ufer nichts darüber, was einen Kilometer weiter draußen los ist.
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Rückkehr und Ausweichliegeplatz festlegen
Lege vor dem Ablegen einen geschützten Ausweichliegeplatz und deine späteste Rückkehr fest. Beobachte unterwegs Wolken, Wind und Wellen und rufe die Warnlage erneut ab. Wenn die Entwicklung ungünstiger ist als geplant, passe die Route frühzeitig an.
Typischer Fehler: Wer nur einmal vor dem Ablegen hört, weiß später nicht, ob die Warnung noch gilt oder ob eine neue dazugekommen ist.
Ein Beispiel: den Bericht auf eine Tagesfahrt anwenden
Ein fiktives Beispiel für eine Tagesfahrt: Dein Hafen liegt am Westufer einer Bucht. Du willst um zehn Uhr mit einem offenen Motorboot nach Osten hinausfahren und gegen sechzehn Uhr zurück sein. Die Vorhersage für dein Küstengebiet lautet: Wind West 3 bis 4, am Nachmittag zunehmend 5, Böen bis 7, einzelne Schauer.
Auf dem Hinweg hast du den Wind im Rücken. Vor dem Hafen wirkt das Wasser ruhig. Der Westwind steht dort ablandig. Weiter östlich hat er eine längere freie Wasserstrecke hinter sich; dort können sich höhere Wellen bilden. Am Nachmittag nimmt der Wind auf 5 zu. Für die Böen nennt der Bericht Stärke 7. Behalte die angekündigten Schauer und die aktuelle Entwicklung ebenfalls im Blick.
Auf dem Rückweg fährst du also gegen stärkeren Wind und die von ihm erzeugten Wellen. Prüfe, ob dein Boot und alle an Bord damit zurechtkommen. Eine frühere Rückkehr oder eine kürzere Route kann helfen, vor der Windzunahme wieder im Hafen zu sein. Prüfe auch dafür die Wind- und Wellenvorhersage. Kannst du die Bedingungen noch nicht sicher einschätzen, verschiebe die Fahrt oder plane sie mit fachkundiger Begleitung.
Drei Fragen zum Beispiel
Die Antworten stehen im Beispiel und in den Abschnitten davor.
0 von 3 richtig
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Mit welcher Windstärke rechnest du am Nachmittag für die Böen?
Der Bericht nennt Böen bis Stärke 7. Die mittlere Windstärke 5 beschreibt diese Spitzen nicht. Ein selbst gewählter Zuschlag ersetzt deshalb die Böenangabe nicht; beobachte zusätzlich die aktuelle Entwicklung.
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Auf welchem Teil der geplanten Fahrt musst du mit stärkerem Gegenwind rechnen?
Für den Nachmittag ist stärkerer Westwind vorhergesagt. Dein Rückweg führt nach Westen und damit gegen diesen Wind. Eine fehlende amtliche Warnung bestätigt nicht, dass die Bedingungen zu deinem Boot und deiner Crew passen.
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Das Wasser vor dem Hafen ist am Morgen glatt. Was sagt dir das über die Bedingungen weiter draußen?
Das Ufer schützt die Wasserfläche direkt vor dem Hafen. Weiter draußen weht der Wind über eine längere freie Strecke. Dort können sich höhere Wellen bilden, durch die du später zurückfahren musst.
Die Beaufort-Skala für die See
| Bft | Bezeichnung | Knoten | km/h | Wellenhöhe | Was du auf dem Wasser siehst |
|---|---|---|---|---|---|
| 0 | Stille | unter 1 | unter 1 | 0 m | Spiegelglatte See |
| 1 | leiser Zug | 1 bis 3 | 1 bis 5 | 0,1 m | Kleine schuppenförmige Kräuselwellen ohne Schaumkämme |
| 2 | leichte Brise | 4 bis 6 | 6 bis 11 | 0,2 m | Kleine Wellen, noch kurz, aber ausgeprägter; die Kämme sehen glasig aus und brechen sich nicht |
| 3 | schwacher Wind | 7 bis 10 | 12 bis 19 | 0,6 m | Kämme beginnen zu brechen, ganz vereinzelt kleine weiße Schaumköpfe |
| 4 | mäßiger Wind | 11 bis 16 | 20 bis 28 | 1 m | Wellen noch klein, werden aber länger; weiße Schaumköpfe ziemlich verbreitet |
| 5 | frischer Wind | 17 bis 21 | 29 bis 38 | 2 m | Mäßige Wellen von ausgeprägter langer Form, viele weiße Schaumkämme, vereinzelt schon etwas Gischt |
| 6 | starker Wind | 22 bis 27 | 39 bis 49 | 3 m | Bildung großer Wellen beginnt, überall ausgedehnte weiße Schaumkämme, häufig mit Gischt |
| 7 | steifer Wind | 28 bis 33 | 50 bis 61 | 4 m | Die See türmt sich, weißer Schaum legt sich in Streifen in die Windrichtung |
| 8 | stürmischer Wind | 34 bis 40 | 62 bis 74 | 5,5 m | Mäßig hohe Wellenberge von beträchtlicher Länge, die Kanten der Kämme beginnen zu Gischt zu verwehen, gut ausgeprägte Schaumstreifen |
| 9 | Sturm | 41 bis 47 | 75 bis 88 | 7 m | Hohe Wellenberge, dichte Schaumstreifen in Windrichtung, die See beginnt zu rollen, Gischt kann die Sicht beeinträchtigen |
| 10 | schwerer Sturm | 48 bis 55 | 89 bis 102 | 9 m | Sehr hohe Wellenberge mit langen überbrechenden Kämmen, die See ist weiß durch Schaum, Rollen schwer und stoßartig |
| 11 | orkanartiger Sturm | 56 bis 63 | 103 bis 117 | 11,5 m | Außergewöhnlich hohe Wellenberge, die Kanten der Wellenkämme werden überall zu Gischt zerblasen |
| 12 | Orkan | 64 und mehr | 118 und mehr | 14 m und mehr | Luft mit Schaum und Gischt angefüllt, See vollständig weiß von treibender Gischt, Sicht sehr stark herabgesetzt |
Wie du die Wellenhöhe einschätzt
Die signifikante Wellenhöhe beschreibt den Durchschnitt der höheren Wellen: Man nimmt das höchste Drittel aller beobachteten Wellen und bildet daraus den Mittelwert. Einzelne Wellen können deutlich höher sein. Die Angabe sagt dir also nicht, wie hoch die größte Welle wird.
Windwellen hängen davon ab, wie stark und wie lange der Wind weht und wie viel freie Wasserfläche vor ihm liegt. Diese freie Strecke heißt Wirklänge, auch Fetch genannt. Je nach Windrichtung kann sie auf derselben Fahrt unterschiedlich lang sein.
Nutze für deine Route eine Seegangsvorhersage, also eine Vorhersage der Wellen. Achte auch darauf, wie steil die Wellen sind, wie weit sie auseinanderliegen und aus welcher Richtung sie kommen. Die Beaufort-Tabelle allein reicht dafür nicht.
Warum es am Steg ruhiger sein kann als draußen
Ein Wetterbericht beschreibt ein größeres Gebiet. An Engstellen und hinter hohen Ufern kann der Wind anders wehen, als die Vorhersage für das Gebiet vermuten lässt.
Düseneffekt in Durchfahrten
Zwischen Inseln, Brückenpfeilern, hohen Ufern oder Hafenmauern kann sich der Wind verstärken. Die Luft muss durch eine Engstelle und wird dabei beschleunigt. Das heißt Düseneffekt oder Trichtereffekt. Auch die Windrichtung kann sich dort ändern.
Ablandiger Wind sieht harmlos aus
Ablandiger Wind weht vom Land auf das Wasser, auflandiger Wind vom Wasser auf das Land. Bei ablandigem Wind schützt das Ufer die Wasserfläche direkt davor: am Steg kann es ruhig sein, während es weiter draußen stärker weht und sich über der längeren freien Wasserfläche höhere Wellen bilden können. Auf dem Rückweg zu diesem Ufer fährst du gegen den Wind und gegen diese Welle. Beurteile die Fahrt deshalb nicht nach dem Wasser vor dem Steg.
Warum der Wind am Nachmittag zunehmen kann
Tagsüber erwärmt sich das Land stärker als das Wasser. Bei passender Wetterlage weht deshalb an der Küste von Mittag bis zum frühen Abend Wind vom Wasser aufs Land: der Seewind. An Nord- und Ostsee erreicht er bis 15 Knoten, in Einzelfällen bis 20 Knoten. Das entspricht Windstärke 4 beziehungsweise 5.
Nachts kann der schwächere Landwind vom Land aufs Wasser wehen, von Mitternacht bis zum frühen Morgen mit 1 bis 10 Knoten. Diese örtlichen Winde können die Richtung und Stärke des Windes verändern. Auch bei gleichbleibender Wetterlage kann es daher am Nachmittag deutlich windiger sein als am Vormittag.
Ab welcher Windstärke wird gewarnt?
| Warnung | Windstärke | Gilt für |
|---|---|---|
| Starkwind | Mittelwind 6 und 7 Beaufort | Warnkategorie des Wetterdienstes, See |
| Sturm | Mittelwind 8 und 9 Beaufort | Warnkategorie des Wetterdienstes, See |
| Orkan | Mittelwind 10 bis 12 Beaufort | Warnkategorie des Wetterdienstes, See |
| Windwarnung | ab Windstärke 6 im Mittel, dazu die Böenangabe | Nord- und Ostseeküste |
| Sturmwarnung | ab Windstärke 8 im Mittel, dazu die Böenangabe | Nord- und Ostseeküste |
| Böenwarnung | ab Böen von Windstärke 7, wenn der Mittelwind unter 6 bleibt | Nord- und Ostseeküste |
| Gewitterwarnung | Warnung vor Gewittern, verbunden mit einer Wind- oder Böenwarnung | Nord- und Ostseeküste |
Die orangen Blitzleuchten am Ufer
Sturmwarnleuchten ergänzen deinen Wettercheck. Sie ersetzen weder die Vorhersage noch die eigene Beobachtung. Welche Signale und Betriebszeiten an deinem See gelten, klärst du vor der Fahrt bei der zuständigen Behörde. Der Wetterdienst betreibt neben dem Bodensee auch Warndienste für eine Reihe bayerischer Seen und für das Steinhuder Meer, jeweils mit eigenen Schwellen und Zeiten.
Am Bodensee zeigen orange Leuchten zwei Warnstufen. 40 Blitze pro Minute bedeuten Starkwindwarnung; nach Angaben des Landratsamts Bodenseekreis warnt sie vor Böen von 25 bis 33 Knoten. 90 Blitze pro Minute bedeuten Sturmwarnung vor Winden ab 34 Knoten. Der See ist in die Warnregionen West, Mitte und Ost unterteilt. Die Warnungen für den Bodensee stehen auch auf der Warnseite des Wetterdienstes und in der WarnWetter-App.
Reagiere schon auf die Starkwindwarnung. Warte nicht darauf, dass die Leuchten schneller blinken. Bereits dann verlangt die Behörde, dass der Bootsführer auf die Wettergefahr reagiert. Welche Maßnahmen nötig sind, hängt von der Lage ab. Für eine Freizeitfahrt mit unerfahrener Besatzung heißt das: früh einen geschützten Liegeplatz ansteuern oder dort bleiben.
Am Bodensee werden die Warnleuchten vom 1. April bis 31. Oktober zwischen 6 und 22 Uhr aktiviert, im übrigen Jahr zwischen 7 und 20 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten kannst du dich nicht auf die Leuchten verlassen. Auch innerhalb dieser Zeiten bedeutet fehlendes Blinken nicht, dass das Wetter für deine Fahrt geeignet ist.
Mehr über Wetter auf dem Wasser lernen
Windstärken und Wettervorhersagen gehören auch zum SBF-See-Kurs von BootsschuleX. Mit Videos und Prüfungsfragen bereitest du dich in deinem Tempo vor. Welche Kurse es gibt und was sie kosten, zeigt dir unsere Kurs- und Preisübersicht.
Häufige Fragen zu Wind und Wetter
Beides ist amtlich. Das Lexikon des Wetterdienstes nennt Stufe 6 starker Wind und Stufe 7 steifer Wind. Die Warntabelle desselben Dienstes fasst 6 und 7 zusammen, weil die Starkwindwarnung genau diese zwei Stufen abdeckt.
Rechtdrehend heißt, dass sich die Windrichtung im Uhrzeigersinn ändert, etwa von West nach Nordwest. Rückdrehend ist die Gegenrichtung, etwa von West nach Südwest. Im Seewetterbericht werden damit Änderungen um mindestens 45 Grad beschrieben.