Der Ruf und die Lage, wenn eine Person vom Boot ins Wasser gefallen ist, samt der Maßnahmen, mit denen sie zurückgeholt wird.
Mann über Bord ist der Ruf, mit dem an Bord gemeldet wird, dass eine Person ins Wasser gefallen ist. Er gilt als Alarm für die ganze Besatzung: er holt sie an Deck und verteilt die Aufgaben. Verordnung und Fragenkataloge schreiben Mensch über Bord, gemeint ist dasselbe; das Kürzel MOB steht für beides.
Mit dem Ruf beginnt das Rettungsmanöver: die Person im Auge behalten, ein Rettungsmittel an einer Leine hinterherwerfen, die Position sichern, zurückfahren und sie an Bord holen. In der praktischen Prüfung zum Sportbootführerschein ist es das erste Pflichtmanöver, auf Binnen- und auf Seeschifffahrtsstraßen.
Wie das Manöver unter Motor und unter Segel abläuft, was beim Bergen wirklich schwierig ist und welche der verbreiteten Detailregeln in keiner amtlichen Quelle stehen, steht im Ratgeber Mann über Bord: was du tust.