Ein Außenborder ist ein kompletter Motor mit Getriebe und Propeller in einem Gehäuse, außen am Heck des Bootes angeschraubt.
Motor, Getriebe und Propeller sitzen in einem Stück, angeschraubt am Spiegel, der flachen Wand ganz hinten am Boot. Ein Ruderblatt gibt es nicht: Was das Boot in die Kurve zwingt, ist die Richtung, in die der Propeller zeigt. Steuern und Schub sind damit ein einziger Bedienvorgang - im Leerlauf steuerst du nicht.
Der Antrieb lässt sich hochkippen, dann kommt der Propeller aus dem Wasser, und er lässt sich ganz abschrauben. Flaches Wasser, Trailer und Winterlager stellen bei ihm deshalb die kleinsten Fragen, und für eine Reparatur fährt der Motor zur Werkstatt statt umgekehrt.
Ein Unterschied fällt erst im Vergleich auf: Beim Außenborder geht nichts durch den Rumpf. Z-Antrieb, Wellenanlage und Saildrive führen alle drei durch eine Öffnung im Boot, die abgedichtet sein muss.